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Das richtige SSL Zertifikat

Einige Zertifizierungsstellen wetteifern darum, dass Sie für Ihre Webpräzenz ein SSL Zertifikat kaufen, um es Ihren Kunden zu ermöglichen die Daten an Ihre Webseite verschlüsselt zu übertragen. Die Preise dieser Zertifikate könnten unterschiedlicher nicht sein, aber was genau ist denn der Unterschied? Darum soll es in diesem Blog Artikel gehen.

Drei Arten der SSL Zertifikat Validierung

Domain Validation (DV)

Bei der Domainvalidierung wird eine der vier Kontaktpersonen der Domain benachrichtigt. Diese muss bestätigen, dass das Zertifikat ausgestellt werden darf.

  • Owner (Domaininhaber)
  • Tech-C (Technischer Kontakt)
  • Admin-C (Administrativer Kontakt)
  • Zone-C (Zonen Kontakt)

Diese Zertifikate sind geeignet für kleine Webseiten, interne Webseiten, Foren und Mailserver.

Organisation Validation (OV)

Bei der Validierung der Organisation wird zusätzlich eine Identitätsprüfung vorgenommen. Zumeist wird ein Handelsregisterauszug angefordert, Bankdaten abgeglichen und telefonisch Kontakt aufgenommen. Oftmals greifen die Zertifizierungsstellen hier auf die Telefonnummer im Telefonbuch zurück.

Diese Zertifikate sind geeignet für Unternehmenswebseiten und Webshops.

Extended Validation (EV)

Zusätzlich zur Organisation Validation wird überprüft ob der Antragssteller des Zertifikats beim Unternehmen angestellt ist und die Bestellung vornehmen darf.

Im Browser wird zudem eine grüne Adresszeile angezeigt, um dem Besucher zu zeigen, dass diese Webseite abgesichert ist.

Diese Zertifikate sind geeignet für größere Webportale.

Die bessere Verschlüsselung

Egal für welches SSL Zertifikat Sie sich entscheiden. Heutzutage werden so gut wie alle Zertifikate mit 256bit ausgestellt. Die bessere oder schlechtere Verschlüsselung gibt es also nicht. Sie kaufen das Vertrauen der User indem Sie Ihnen ein Schloss bzw. eine grüne Adressleiste zeigen, wenn Ihre Webseite besucht wird.

Verschlüsselt wird immer auf die gleiche Art und Weise:

  1. Der Client schickt dem Server die erste Anfrage
  2. Der Server schickt dem Client das öffentliche SSL Zertifikat
  3. Der Client überprüft die Vertrauenswürdigkeit des SSL Zertifikats mit Hilfe des öffentlichen Schlüssels der Zertifizierungsstelle
  4. Der Client verschlüsselt mit dem öffentlichen SSL Zertifikat einen zufälligen SessionKey und schickt diesen an den Server
  5. Der Server entpackt den SessionKey mit dem privaten Schlüssel des SSL Zertifikats
  6. Mit dem SessionKey, der nun beiden bekannt ist können verschlüsselte Daten ausgetauscht werden.

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Das richtige SSL Zertifikat
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Andreas Nitsche

Andreas Nitsche

Andreas Nitsche ist Gründer und Inhaber von sixhop.net, dem starken Partner für Hosting und Pflege von Webplattformen. Der leidenschaftliche Webservice-Spezialist und sein Team stehen für zuverlässigen Service in den Bereichen Webhosting, Webentwicklung, Weboptimierung sowie Datensicherheit.
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