All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen

AGB als PDF down­loa­den

Ver­si­on 1.0

All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen

Teil 1 – ALLGEMEINE BEDINGUNGEN

§ 1 Gel­tungs­be­reich

  1. Die Fir­ma sixhop.net, Andreas Nitsche (nach­fol­gend sixhop.net), erbringt ihre Leis­tun­gen und Diens­te aus­schließ­lich auf­grund die­ser all­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen (nach­fol­gend AGB).

  2. Abwei­chen­de Geschäfts­be­din­gun­gen des Kun­den wer­den nicht aner­kannt, es sei denn, die­sen wur­de aus­drück­lich schrift­lich zuge­stimmt. Dies gilt ins­be­son­de­re auch dann, wenn all­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen des Kun­den die­sen AGB ent­ge­gen­ste­hen oder abwei­chen­de Bedin­gun­gen ent­hal­ten. Die­se AGB gel­ten auch dann, wenn in Kennt­nis ent­ge­gen­ste­hen­der oder abwei­chen­der Bedin­gun­gen des Kun­den die Leis­tun­gen vor­be­halt­los erbracht wor­den sind.

  3. sixhop.net kann die­se AGB mit einer ange­mes­se­nen Ankün­di­gungs­frist ändern. Ände­run­gen erfol­gen nur aus trif­ti­gen Grün­den, ins­be­son­de­re auf­grund neu­er tech­ni­scher Ent­wick­lun­gen, um Miss­brauch vor­zu­beu­gen, Ände­run­gen der Recht­spre­chung oder sons­ti­gen gleich­wer­ti­gen Grün­den. Wird durch die Ände­rung das ver­trag­li­che Gleich­ge­wicht zwi­schen den Par­tei­en erheb­lich gestört, so unter­bleibt die Ände­rung. Wider­spricht der Kun­de der Ände­rung nicht inner­halb einer von sixhop.net gesetz­ten Frist, gilt die Ände­rung als geneh­migt.

§ 2 Leis­tungs­pflich­ten

  1. Die Leis­tungs­pflich­ten von sixhop.net erge­ben sich aus der Beschrei­bung des jewei­li­gen Pro­dukts, zum Zeit­punkt der Bestel­lung.

  2. sixhop.net kann den Zugang zu den Leis­tun­gen beschrän­ken, falls die Sicher­heit des Net­zes, die Auf­recht­erhal­tung der Netz­in­te­gri­tät, ins­be­son­de­re die Ver­mei­dung schwer­wie­gen­der Stö­run­gen des Net­zes, der Soft­ware oder gespei­cher­ter Daten dies erfor­dern.

  3. Soweit dem Kun­den fes­te IP-Adres­sen zur Ver­fü­gung gestellt wer­den, behält sich sixhop.net vor, die­se IP-Adresse(n) zu ändern, sofern dies aus tech­ni­schen oder recht­li­chen Grün­den erfor­der­lich ist.

  4. sixhop.net führt zur Sicher­heit des Netz­be­trie­bes regel­mä­ßig War­tungs­ar­bei­ten durch. Aus die­sem Grund kön­nen Leis­tun­gen des Kun­den vor­über­ge­hend ein­ge­stellt oder beschränkt wer­den, soweit objek­ti­ve Grün­de dies recht­fer­ti­gen. Hier­bei wer­den die Belan­ge des Kun­den berück­sich­tigt und die War­tungs­ar­bei­ten, soweit mög­lich, in nut­zungs­ar­men Zei­ten durch­ge­führt. Bei län­ger andau­ern­den Leis­tungs­ein­stel­lun­gen oder Leis­tungs­be­schrän­kun­gen wird sixhop.net den Kun­den hier­über infor­mie­ren, falls die Unter­rich­tung die Besei­ti­gung bereits ein­ge­tre­te­ner Unter­bre­chun­gen nicht ver­zö­gern wür­de und den Umstän­den nach mög­lich und erfor­der­lich ist.

  5. sixhop.net leis­tet kei­nen direk­ten Sup­port für Kun­den des Kun­den, sofern kei­ne ander­wei­ti­gen Ver­ein­ba­rung schrift­lich getrof­fen wur­den. Dar­über hin­aus leis­tet sixhop.net dem Kun­den gegen­über tech­ni­sche Unter­stüt­zung nur im Rah­men der ver­trag­li­chen Ver­pflich­tung.

§ 3 Pflich­ten des Kun­den

  1. Der Kun­de sichert zu, dass die von ihm an sixhop.net mit­ge­teil­ten Daten rich­tig und voll­stän­dig sind und dass sixhop.net unver­züg­lich über Ände­run­gen unter­rich­tet wird.
    Der Kun­de ist ins­be­son­de­re dazu ver­pflich­tet sixhop.net min­des­tens eine gül­ti­ge Tele­fon­num­mer und E-Mail-Adres­se mit­zu­tei­len und die E-Mails regel­mä­ßig abzu­ru­fen.
    Bei Zuwi­der­hand­lung hat der Kun­de die Kos­ten, die durch die Ermitt­lung und Fest­stel­lung des ihm zur Last fal­len­den Scha­dens ent­ste­hen, inso­weit zu erstat­ten, als die­se den Umstän­den nach gebo­ten war.

  2. Der Kun­de ist ver­pflich­tet, bei Gestal­tung sei­ner Inter­net-Prä­senz Tech­ni­ken so ein­zu­set­zen, dass weder die Sicher­heit noch die Ver­füg­bar­keit der Sys­te­me die sixhop.net zur Erbrin­gung ihrer Diens­te ein­setzt noch deren Inte­gri­tät beein­träch­tigt wer­den. Bei Miss­ach­tung die­ser Pflicht kann sixhop.net Diens­te sper­ren. In die­sem Fall wird sixhop.net den Kun­den unver­züg­lich über die Sper­rung infor­mie­ren.

  3. Der Kun­de ver­pflich­tet sich, zuge­teil­te Pass­wör­ter unver­züg­lich zu ändern und die Pass­wör­ter in regel­mä­ßi­gen Abstän­den zu ändern. Pass­wör­ter und sons­ti­ge Zugangs­da­ten müs­sen geheim gehal­ten wer­den. Der Kun­de ist ver­pflich­tet, sixhop.net unver­züg­lich dar­über zu infor­mie­ren, falls unbe­fug­ten Drit­ten das Pass­wort bekannt ist. Der Kun­de haf­tet gegen­über sixhop.net auf Nut­zungs­ent­gelt und Scha­dens­er­satz, falls durch des­sen Ver­schul­den ein Miss­brauch der Pass­wör­ter erfolgt und Leis­tun­gen in Anspruch genom­men wer­den.

  4. Der Kun­de ist für die regel­mä­ßi­ge Erstel­lung von Siche­rungs­ko­pi­en aller Daten, die die­ser auf Ser­vern von sixhop.net gespei­chert hat, ver­ant­wort­lich. Die Siche­rungs­ko­pi­en dür­fen hier­bei nicht auf Ser­vern von sixhop.net abge­legt wer­den. Im Fall eines Daten­ver­lus­tes wird der Kun­de die betref­fen­den Daten­be­stän­de noch­mals unent­gelt­lich auf den Ser­ver von sixhop.net über­tra­gen und die Kon­fi­gu­ra­ti­on wie­der­her­stel­len.

  5. Der Kun­de ver­pflich­tet sich, die ver­ein­bar­te Höchst­men­ge an Daten pro Abrech­nungs­zeit­raum eigen­hän­dig zu über­wa­chen. Wird die­ses Daten­trans­fer­vo­lu­men über­schrit­ten, stellt sixhop.net dem Kun­den den für das über­schie­ßen­de Daten­trans­fer­vo­lu­men ent­fal­len­den Betrag zu den hier­für ver­ein­bar­ten Prei­sen in Rech­nung.

    Dar­über hin­aus kann sixhop.net dem Kun­den anbie­ten, einen neu­en Ver­trag mit einem ent­spre­chend höhe­ren Daten­trans­fer­vo­lu­men abzu­schlie­ßen.

    Alter­na­tiv steht sixhop.net ein Son­der­kün­di­gungs­recht mit einer Kün­di­gungs­frist von drei Wochen zu.

  6. Der Kun­de ver­pflich­tet sich, die Leis­tun­gen von sixhop.net nicht für Hand­lun­gen ein­zu­set­zen, die gegen gesetz­li­che Ver­bo­te, die guten Sit­ten und Rech­te Drit­ter ver­sto­ßen. Ins­be­son­de­re dür­fen kei­ne E-Mails an Drit­te zu Wer­be­zwe­cken ver­sen­det wer­den, sofern nicht eine aus­drück­li­che Ein­wil­li­gung des Emp­fän­gers vor­liegt, oder sonst recht­lich gerecht­fer­tigt ist.

  7. sixhop.net ist bei einem Ver­stoß gegen eine der zuvor genann­ten Ver­pflich­tun­gen berech­tigt, sei­ne Leis­tun­gen mit sofor­ti­ger Wir­kung ein­zu­stel­len. Hier­über wird sixhop.net den Kun­den infor­mie­ren; Scha­den­er­satz­an­sprü­che blei­ben aus­drück­lich vor­be­hal­ten.

§ 4 Ver­trags­schluss, Ver­trags­lauf­zeit, Kün­di­gung

  1. Der Ver­trag kommt erst durch Annah­me des Ange­bots des Kun­den durch sixhop.net zustan­de. Die Annah­me wird ent­we­der aus­drück­lich oder kon­klu­dent durch den Beginn der Aus­füh­rung der Leis­tung durch sixhop.net erklärt.

  2. Soweit abwei­chend nicht anders gere­gelt, beträgt die Min­dest­ver­trags­lauf­zeit 12 Mona­te und die Frist für die ordent­li­che Kün­di­gung sechs Wochen zum Ende der Ver­trags­lauf­zeit. Soweit sich aus dem kon­kre­ten Ange­bot nichts ande­res ergibt, ver­län­gert sich der Ver­trag jeweils auto­ma­tisch um die jewei­li­ge Min­dest­ver­trags­lauf­zeit. Ist die­se län­ger als ein Jahr, beträgt der Ver­län­ge­rungs­zeit­raum ein Jahr.

  3. Kün­di­gun­gen bedür­fen zu ihrer Wirk­sam­keit der Schrift­form, wobei eine Über­sen­dung per Tele­fax zur Wah­rung die­ser Form genügt; eine Kün­di­gung per E-Mail, die nicht den Anfor­de­run­gen des § 126a BGB (qua­li­fi­zier­te Signa­tur) genügt, ist nicht wirk­sam.

  4. Unbe­rührt bleibt das Recht zur außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung aus wich­ti­gem Grund. Ein wich­ti­ger Grund liegt für sixhop.net ins­be­son­de­re vor, wenn sich der Kun­de mit der Zah­lung der Ent­gel­te von zwei auf­ein­an­der­fol­gen­den monat­li­chen Grund­ent­gel­ten in Ver­zug befin­det oder der Kun­de schuld­haft gegen eine wesent­li­che Ver­trags­pflicht ver­stößt, und der Kun­de trotz Abmah­nung inner­halb ange­mes­se­ner Frist nicht Abhil­fe schafft.
    § 3 Abs. 5 der AGB bleibt unbe­rührt.

  5. Für die Kün­di­gung von Domains gel­ten teil­wei­se abwei­chen­de Bestim­mun­gen, § 13 AGB.

§ 5 Wider­rufs­be­leh­rung

Wider­rufs­recht

Sie kön­nen Ihre Ver­trags­er­klä­rung inner­halb von 14 Tagen ohne Anga­be von Grün­den in Text­form (z. B. Brief, Fax, E-Mail) wider­ru­fen. Die Frist beginnt nach Erhalt die­ser Beleh­rung in Text­form, jedoch nicht vor Ver­trags­schluss und auch nicht vor Erfül­lung unse­rer Infor­ma­ti­ons­pflich­ten gemäß Arti­kel 246 § 2 in Ver­bin­dung mit § 1 Abs. 1 und 2 EGBGB sowie unse­rer Pflich­ten gemäß § 312g Abs. 1 Satz 1 BGB in Ver­bin­dung mit Arti­kel 246 § 3 EGBGB. Zur Wah­rung der Wider­rufs­frist genügt die recht­zei­ti­ge Absen­dung des Wider­rufs. Der Wider­ruf ist zu rich­ten an: Andreas Nitsche, sixhop.net, Loch­hau­ser Str. 57, 82178 Puch­heim.

Wider­rufs­fol­gen

Im Fal­le eines wirk­sa­men Wider­rufs sind die bei­der­seits emp­fan­ge­nen Leis­tun­gen zurück­zu­ge­wäh­ren und ggf. gezo­ge­ne Nut­zun­gen (z. B. Zin­sen) her­aus­zu­ge­ben. Kön­nen Sie uns die emp­fan­ge­ne Leis­tung sowie Nut­zun­gen (z.B. Gebrauchs­vor­tei­le) nicht oder teil­wei­se nicht oder nur in ver­schlech­ter­tem Zustand zurück­ge­wäh­ren, müs­sen Sie uns inso­weit Wert­er­satz leis­ten. Dies kann dazu füh­ren, dass Sie die ver­trag­li­chen Zah­lungs­ver­pflich­tun­gen für den Zeit­raum bis zum Wider­ruf gleich­wohl erfül­len müs­sen. Ver­pflich­tun­gen zur Erstat­tung von Zah­lun­gen müs­sen inner­halb von 30 Tagen erfüllt wer­den. Die Frist beginnt für Sie mit der Absen­dung Ihrer Wider­rufs­er­klä­rung oder der Sache, für uns mit deren Emp­fang.

Beson­de­re Hin­wei­se

Ihr Wider­rufs­recht erlischt vor­zei­tig, wenn der Ver­trag von bei­den Sei­ten auf Ihren aus­drück­li­chen Wunsch voll­stän­dig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Wider­rufs­recht aus­ge­übt haben.

Ende der Wider­rufs­be­leh­rung

§ 6 Prei­se und Zah­lung

  1. Nut­zungs­un­ab­hän­gi­ge Ent­gel­te sind für die jewei­li­ge Ver­trags­lauf­zeit im Vor­aus zahl­bar, falls kein kür­ze­rer Abrech­nungs­zeit­raum ver­ein­bart ist.
    Nut­zungs­ab­hän­gi­ge Ent­gel­te sind mit dem Ende des ver­ein­bar­ten Abrech­nungs­zeit­raums zu zah­len. Alle Ent­gel­te rich­ten sich nach der jeweils aktu­el­len Preis­lis­te.

  2. sixhop.net steht es frei, sei­ne Leis­tun­gen per Post oder auf elek­tro­ni­schem Weg per E-Mail in Rech­nung zu stel­len.

  3. sixhop.net ist berech­tigt die Prei­se maxi­mal ein­mal je Quar­tal, mit einer ange­mes­se­nen Ankün­di­gungs­frist von min­des­tens einem Monat, zu ändern. Wider­spricht der Kun­de der Ände­rung nicht inner­halb von vier Wochen nach Zugang der Mit­tei­lung, gilt die Ände­rung als geneh­migt. sixhop.net ver­pflich­tet sich, den Kun­den in der Ände­rungs-Ankün­di­gung dar­auf hin­zu­wei­sen, dass die Ände­rung wirk­sam wird, wenn er nicht inner­halb der gesetz­ten Frist wider­spricht.

  4. Soweit nicht anders ver­ein­bart, erfol­gen Zah­lun­gen des Kun­den durch Last­schrift­ein­zug. Der Kun­de ermäch­tigt sixhop.net, alle im Rah­men des Ver­trags­ver­hält­nis­ses anfal­len­den nut­zungs­un­ab­hän­gi­gen Ent­gel­te ein­zu­zie­hen. Die Ermäch­ti­gung gilt auch für vom Kun­den mit­ge­teil­te neue Bank­ver­bin­dun­gen. Der Kun­de ist ver­pflich­tet, sixhop.net den Scha­den zu erset­zen, der sixhop.net durch eine etwai­ge Zah­lungs­ver­wei­ge­rung des kon­to­füh­ren­den Insti­tuts ent­steht, falls die­se Ver­wei­ge­rung auf ein Ver­schul­den des Kun­den zurück­zu­füh­ren ist.

  5. Der Kun­de kommt auch dann in Ver­zug, ohne dass es einer Mah­nung bedarf, wenn er nicht inner­halb von 14 Tagen nach Zugang einer Rech­nung bezahlt.

    Im Fal­le des Zah­lungs­ver­zu­ges ist sixhop.net berech­tigt, Zin­sen in Höhe von 10% jähr­lich zu ver­lan­gen. Dem Kun­den ist dem­ge­gen­über der Nach­weis gestat­tet, dass kein oder ein wesent­lich nied­ri­ge­rer Zins­scha­den ent­stan­den ist.

  6. Soll­te der Kun­de in Zah­lungs­ver­zug gera­ten, ist sixhop.net berech­tigt, die Diens­te zu sper­ren. Vor­über­ge­hen­de Sper­run­gen von Diens­ten durch sixhop.net berüh­ren die Zah­lungs­pflicht des Kun­den nicht.

  7. Gegen For­de­run­gen von sixhop.net kann der Kun­de nur mit unbe­strit­te­nen oder rechts­kräf­tig fest­ge­stell­ten Gegen­an­sprü­chen auf­rech­nen. Aus­ge­nom­men hier­von sind Gewähr­leis­tungs­an­sprü­che des Kun­den gegen­über sixhop.net.

§ 7 Haf­tung von sixhop.net

  1. sixhop.net haf­tet nicht für leicht fahr­läs­si­ge Pflicht­ver­let­zun­gen, sofern nicht Schä­den aus der Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers oder der Gesund­heit oder Garan­ti­en betref­fen oder Ansprü­che nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz berührt sind. Unbe­rührt bleibt fer­ner die Haf­tung für die Ver­let­zung von Pflich­ten, deren Erfül­lung die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung des Ver­tra­ges über­haupt erst ermög­licht und auf deren Ein­hal­tung der Kun­de regel­mä­ßig ver­trau­en darf. Glei­ches gilt für Pflicht­ver­let­zun­gen unse­rer Erfül­lungs­ge­hil­fen.

  2. Soweit der Kun­de Unter­neh­mer, eine juris­ti­sche Per­son des öffent­li­chen Rechts oder ein öffent­lich-recht­li­ches Son­der­ver­mö­gen ist, ist die Haf­tung außer im Fal­le von Vor­satz und gro­ber Fahr­läs­sig­keit beschränkt auf die Sum­me der ver­trag­li­chen Ent­gel­te, die der Kun­de für den Zeit­raum von zwei Jah­ren vor Ein­tritt des schä­di­gen­den Ereig­nis­ses im Rah­men des kon­kre­ten Ver­trags­ver­hält­nis­ses an sixhop.net gezahlt hat.

  3. Im Anwen­dungs­be­reich des Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­set­zes (TKG) bleibt die Haf­tungs­re­gel des § 44a TKG in jedem Fall unbe­rührt.

§ 8 Daten­schutz

sixhop.net erhebt und ver­ar­bei­tet Daten im Rah­men der gesetz­li­chen Daten­schutz­re­geln, soweit sie für die Ver­trags­be­grün­dung und -abwick­lung sowie zu Abrech­nungs­zwe­cken erfor­der­lich sind. Ergän­zen­de Infor­ma­tio­nen hier­zu fin­den sich in unse­rer Daten­schutz­er­klä­rung.

§ 9 Urhe­ber­rech­te, Lizenz­ver­ein­ba­rung

  1. sixhop.net räumt dem Kun­den an zur Ver­fü­gung gestell­ter eige­ner und frem­der Soft­ware ein ein­fa­ches Nut­zungs­recht ein. Es ist nicht gestat­tet, Drit­ten Nut­zungs­rech­te ein­zu­räu­men. Das Nut­zungs­recht erlischt nach Ver­trags­be­en­di­gung.

  2. Für Open Source Pro­gram­me gel­ten abwei­chen­de Rege­lun­gen, die den zuge­hö­ri­gen Lizenz­be­stim­mun­gen zu ent­neh­men sind. Im Übri­gen gel­ten die Lizenz­be­stim­mun­gen des jewei­li­gen Soft­ware­her­stel­lers.

§ 10 Frei­stel­lung

Der Kun­de ver­pflich­tet sich, alle Schä­den, die aus einer Ver­let­zung der vor­ste­hen­den Rege­lun­gen ent­ste­hen, zu erset­zen. Dies gilt ins­be­son­de­re für Urhe­ber-, Mar­ken-, Daten­schutz-, Namens- und Wett­be­werbs­rechts­ver­let­zun­gen. Die­se Rege­lung gilt jedoch nur inso­weit, dass der Kun­de die­se Ver­let­zung zu ver­tre­ten hat. Der Scha­dens­er­satz erfasst auch die ange­mes­se­nen Kos­ten einer not­wen­di­gen Rechts­ver­tei­di­gung.

§ 11 Anwend­ba­res Recht, Gerichts­stand

  1. Es gilt aus­schließ­lich deut­sches Recht. Gegen­über einem Ver­brau­cher gilt die­se Rechts­wahl nur inso­weit, als dadurch kei­ne zwin­gen­den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen des Staa­tes, in dem er sei­nen Wohn­sitz oder gewöhn­li­chen Auf­ent­halt hat, ein­ge­schränkt wer­den.

  2. Soweit der Kun­de Unter­neh­mer, eine juris­ti­sche Per­son des öffent­li­chen Rechts oder ein öffent­lich-recht­li­ches Son­der­ver­mö­gen ist, ist Mün­chen aus­schließ­li­cher Gerichts­stand für alle Strei­tig­kei­ten aus und im Zusam­men­hang mit der Ver­trags­be­zie­hung.

§ 12 Sal­va­to­ri­sche Klau­sel

Soll­te eine Bestim­mung des Ver­tra­ges unwirk­sam sein oder wer­den oder soll­te der Ver­trag eine aus­fül­lungs­be­dürf­ti­ge Lücke ent­hal­ten, so berührt dies die Wirk­sam­keit der übri­gen Bestim­mun­gen nicht. Die Par­tei­en ver­pflich­ten sich, die unwirk­sa­me Bestim­mung durch eine wirk­sa­me zu erset­zen, die dem wirt­schaft­li­chen Zweck der unwirk­sa­men Bestim­mung am ehes­ten ent­spricht. Glei­ches gilt im Fal­le einer Ver­trags­lü­cke.

Teil 2 – BESONDERE BEDINGUNGEN

§ 13 Beson­de­re Bedin­gun­gen für Domains

  1. Sofern der Kun­de über sixhop.net eine Domain regis­triert, kommt der Domain-Ver­trag unmit­tel­bar zwi­schen dem Kun­den und der jewei­li­gen Ver­ga­be­stel­le bzw. dem Regis­trar zustan­de. sixhop.net wird hier­bei für den Kun­den im Rah­men eines Geschäfts­be­sor­gungs­ver­hält­nis­ses tätig. sixhop.net hat auf die Domain-Ver­ga­be kei­nen Ein­fluss und über­nimmt kei­ne Gewähr dafür, dass die für den Kun­den bean­trag­ten Domains zuge­teilt wer­den und/oder zuge­teil­te Domains frei von Rech­ten Drit­ter sind oder auf Dau­er Bestand haben.

  2. Der Kun­de garan­tiert, dass sei­ne Domains und Inhal­te weder gegen gesetz­li­che Vor­schrif­ten ver­sto­ßen noch Rech­te Drit­ter ver­let­zen.

  3. Im Fal­le von extre­mis­ti­schen, por­no­gra­fi­schen oder kom­mer­zi­ell ero­ti­schen Inhal­ten kann sixhop.net das Ver­trags­ver­hält­nis mit dem Kun­den außer­or­dent­lich frist­los kün­di­gen.

  4. Machen Drit­te glaub­haft, dass Inhal­te oder Domains ihre Rech­te ver­let­zen, oder erscheint es auf­grund objek­ti­ver Anhalts­punk­te als wahr­schein­lich, dass durch Domains oder Inhal­te Rechts­vor­schrif­ten ver­letzt wer­den, behält sich sixhop.net vor, die Inhal­te zu sper­ren oder die Domain uner­reich­bar zu machen, solan­ge die Rechts­ver­let­zung oder der Streit mit dem Drit­ten über die Rechts­ver­let­zung andau­ert.

    In Fäl­len, in denen die Rechts­ver­let­zung durch eine Domain auf­grund objek­ti­ver Anhalts­punk­te als sicher erscheint, kann sixhop.net das Ver­trags­ver­hält­nis frist­los kün­di­gen.

  5. Der Kun­de ist ver­pflich­tet, sixhop.net einen etwai­gen Ver­lust sei­ner Domain unver­züg­lich anzu­zei­gen.

  6. Die Kün­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses mit sixhop.net lässt den jeweils zwi­schen dem Kun­den und der Ver­ga­be­stel­le bzw. dem Regis­trar bestehen­den Regis­trie­rungs­ver­trag über eine Domain grund­sätz­lich unbe­rührt und bedarf zur gleich­zei­ti­gen wirk­sa­men Kün­di­gung des Regis­trie­rungs­ver­hält­nis­ses über eine Domain daher der aus­drück­li­chen schrift­li­chen Erklä­rung des Kun­den, dass die Domain zusätz­lich gekün­digt wer­den soll und gelöscht wer­den kann.

  7. Wird durch den Kun­den ledig­lich das Ver­trags­ver­hält­nis mit sixhop.net gekün­digt, trifft die­ser jedoch kei­ne Erklä­rung über das Schick­sal der Domains, bleibt die Ver­gü­tungs­pflicht für die Domains bis auf Wei­te­res eben­falls bestehen. Nach ergeb­nis­lo­ser Auf­for­de­rung an den Kun­den, sich inner­halb einer ange­mes­se­nen Frist schrift­lich (§ 4 Abs. 3 der AGB) zu den Domains zu erklä­ren, ist sixhop.net berech­tigt, die Domains in die direk­te Ver­wal­tung der jewei­li­gen Ver­ga­be­stel­le zu über­füh­ren oder die Domains im Namen des Kun­den frei­zu­ge­ben. Ent­spre­chen­des gilt, falls sixhop.net den Ver­trag berech­tigt wegen Zah­lungs­ver­zu­ges oder aus wich­ti­gem Grund been­det, sofern der Kun­de kei­ne ande­re Wei­sung erteilt.

  8. Der Kun­de stellt sixhop.net von Ersatz­an­sprü­chen Drit­ter, die aus einer Ver­let­zung der vor­ste­hen­den Rege­lun­gen, ins­be­son­de­re die auf­grund einer unzu­läs­si­gen Ver­wen­dung einer Inter­net­do­main oder der zuge­hö­ri­gen Inhal­te beru­hen, ent­ste­hen, frei. Die­se Rege­lung gilt jedoch nur inso­weit, dass der Kun­de die­se Ver­let­zung zu ver­tre­ten hat. Der Scha­dens­er­satz erfasst auch die ange­mes­se­nen Kos­ten einer not­wen­di­gen Rechts­ver­tei­di­gung.

§ 14 Beson­de­re Bedin­gun­gen für E-Mail-Diens­te

  1. Soweit nichts ande­res ver­ein­bart ist, ist für sämt­li­che E-Mail-Post­fä­cher ein Gesamt­spei­cher­vo­lu­men von 1 Giga­byte ver­ein­bart.

  2. Der Kun­de hat in sei­nen E-Mail-Post­fä­chern ein­ge­hen­de Nach­rich­ten in regel­mä­ßi­gen Abstän­den von höchs­tens vier Wochen abzu­ru­fen. sixhop.net behält sich das Recht vor, für den Kun­den ein­ge­hen­de per­sön­li­che Nach­rich­ten an den Absen­der zurück­zu­sen­den, wenn die in den jewei­li­gen Tari­fen vor­ge­se­he­nen Gesamt­spei­cher­vo­lu­men über­schrit­ten sind. Wei­ter­hin ist sixhop.net berech­tigt, die Grö­ße ein­ge­hen­der und aus­ge­hen­der Nach­rich­ten ange­mes­sen zu begren­zen.

  3. Soll­ten auf­grund objek­ti­ver Kri­te­ri­en die an Kun­den von sixhop.net gerich­te­ten E-Mails die Annah­me recht­fer­ti­gen, dass eine E-Mail schäd­li­che Soft­ware ent­hält oder die Absen­der­infor­ma­tio­nen falsch oder ver­schlei­ert sind oder es sich um unauf­ge­for­der­te oder ver­schlei­er­te kom­mer­zi­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­on han­delt, behält sich sixhop.net vor, die E-Mail abzu­wei­sen.

  4. Die Ver­sen­dung von E-Mails an Drit­te zu Wer­be­zwe­cken, sofern nicht eine aus­drück­li­che Ein­wil­li­gung des Emp­fän­gers vor­liegt, oder sonst recht­lich gerecht­fer­tigt ist, ist unter­sagt.

    Bei einem Ver­stoß kann sixhop.net die betref­fen­den Post­fä­cher des Kun­den vor­über­ge­hend sper­ren.

  5. Der Kun­de stellt sixhop.net von Ersatz­an­sprü­chen Drit­ter, die aus einer Ver­let­zung der vor­ste­hen­den Rege­lun­gen ent­ste­hen, frei. Die­se Rege­lung gilt jedoch nur inso­weit, dass der Kun­de die­se Ver­let­zung zu ver­tre­ten hat. Der Scha­dens­er­satz erfasst auch die ange­mes­se­nen Kos­ten einer not­wen­di­gen Rechts­ver­tei­di­gung.

§ 15 Beson­de­re Bedin­gun­gen für Web­Hos­ting

  1. Der Kun­de ver­si­chert aus­drück­lich, dass die Bereit­stel­lung und Ver­öf­fent­li­chung der Inhal­te der von ihm ein­ge­stell­ten Web­seiten oder Daten weder gegen deut­sches noch sonst ein­schlä­gi­ges natio­na­les Recht oder Rech­te Drit­ter ver­stößt.

  2. sixhop.net behält sich vor, Inhal­te, die hin­sicht­lich Absatz 1 bedenk­lich erschei­nen, vor­über­ge­hend zu sper­ren oder falls sixhop.net von Drit­ten auf­ge­for­dert wird, Inhal­te zu ändern oder zu löschen, weil sie angeb­lich frem­de Rech­te ver­let­zen. Für den Fall, dass der Kun­de den Nach­weis erbringt, dass eine Ver­let­zung von Rech­ten Drit­ter oder ein sons­ti­ger Rechts­ver­stoß nicht zu befürch­ten ist, wird die Sper­re wie­der auf­ge­ho­ben.

    sixhop.net wird von Ersatz­an­sprü­chen Drit­ter, die auf unzu­läs­si­gen Inhal­ten einer Web­seite des Kun­den beru­hen, frei­ge­stellt.

  1. Der Kun­de stellt sixhop.net von Ersatz­an­sprü­chen Drit­ter, die aus einer Ver­let­zung der vor­ste­hen­den Rege­lun­gen ent­ste­hen, frei. Die­se Rege­lung gilt jedoch nur inso­weit, dass der Kun­de die­se Ver­let­zung zu ver­tre­ten hat. Der Scha­dens­er­satz erfasst auch die ange­mes­se­nen Kos­ten einer not­wen­di­gen Rechts­ver­tei­di­gung.

§ 16 Beson­de­re Bedin­gun­gen für dedi­zier­te und vir­tu­el­le Ser­ver

  1. Eine Nut­zung der Ser­ver zur Bereit­stel­lung von Anony­mi­sie­rungs­diens­ten, P2P-Tausch­bör­sen und Inter­net Relay Chat (IRC)-Dienste ist aus­ge­schlos­sen.

  2. Bei bestimm­ten Ser­vern hat der Kun­de allein Admi­nis­tra­tor­rech­te. Aus die­sem Grund kann sixhop.net den Ser­ver nicht ver­wal­ten; der Kun­de ist daher für den Inhalt und die Sicher­heit des Ser­vers allein ver­ant­wort­lich. Es obliegt somit allein ihm, Sicher­heits­soft­ware zu instal­lie­ren, sich regel­mä­ßig über bekannt wer­den­de Sicher­heits­lü­cken zu infor­mie­ren und bekann­te Sicher­heits­lü­cken zu schlie­ßen.

    Ins­be­son­de­re ist der Kun­de ver­pflich­tet, sei­ne Ser­ver so ein­zu­rich­ten und zu ver­wal­ten, dass die Sicher­heit des Net­zes und ande­re Ser­ver, sowie Daten Drit­ter oder von sixhop.net nicht gefähr­det wer­den.

    Even­tu­el­le Sicher­heits- oder War­tungs­pro­gram­me von sixhop.net ent­bin­den den Kun­den nicht von der vor­ste­hen­den Pflicht.

  3. Gefähr­det ein Kun­de über sei­nen Ser­ver Sicher­heit, Inte­gri­tät oder Ver­füg­bar­keit von Net­zen, ande­re Ser­ver, sowie Soft­ware und Daten Drit­ter oder von sixhop.net – oder steht der Kun­de auf­grund objek­ti­ver Umstän­de in einem sol­chen Ver­dacht – kann der Ser­ver durch sixhop.net vor­über­ge­hend gesperrt wer­den.

    Dies gilt ins­be­son­de­re auch für sog. Deni­al of Service Atta­cken (DoS-Atta­cken), die der Kun­de über sei­nen Ser­ver aus­führt, ins­be­son­de­re auch dann, falls der Kun­de die schäd­li­che Hand­lung oder den Zustand nicht zu ver­tre­ten hat, z. B. wenn der Ser­ver des Kun­den mani­pu­liert und von Drit­ten miss­braucht wird.

    Eine vor­sätz­li­che Hand­lung des Kun­den berech­tigt sixhop.net zu einer sofor­ti­gen frist­lo­sen Kün­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses. Scha­den­er­satz­an­sprü­che blei­ben hier­von unbe­rührt.

  4. Wer­den über den Ser­ver des Kun­den Spam-E-Mails ver­sen­det, kann sixhop.net den Ser­ver vor­über­ge­hend sper­ren (§ 14 Abs. 4 AGB).

  5. Sofern nicht abwei­chend ver­ein­bart, ist sixhop.net zur Siche­rung von Kun­den­da­ten nicht ver­pflich­tet (§3 Abs. 4 AGB). Wird sixhop.net mit der Daten­si­che­rung durch den Kun­den beauf­tragt, ist der Kun­de ver­pflich­tet, die gesi­cher­ten Daten auf Voll­stän­dig­keit und Geeig­ne­t­heit zur Wie­der­her­stel­lung der Daten­si­che­rung in regel­mä­ßi­gen Abstän­den zu über­prü­fen und sixhop.net gege­be­nen­falls auf Auf­fäl­lig­kei­ten hin­zu­wei­sen.

  6. Eine Nut­zungs­über­las­sung an anony­me Drit­te ist unter­sagt.

  1. Der Kun­de stellt sixhop.net von Ersatz­an­sprü­chen Drit­ter, die aus einer Ver­let­zung der vor­ste­hen­den Rege­lun­gen ent­ste­hen, frei. Die­se Rege­lung gilt jedoch nur inso­weit, dass der Kun­de die­se Ver­let­zung zu ver­tre­ten hat. Der Scha­dens­er­satz erfasst auch die ange­mes­se­nen Kos­ten einer not­wen­di­gen Rechts­ver­tei­di­gung.

AGB als PDF down­loa­den